Der Baumprofi - Alles um den Baum 08341 / 74880
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Baumwörterbuch

Titel Inhalt
A  
Astring Erkennbare Verdickung der Verbindung von Stamm- und
Astholzgewebe am Astansatz.
B  
Baumkontrolle Überprüfung eines Baumes auf Verkehrssicherheit
und/oder Pflegebedarf.
Baumpflege Maßnahmen an Baum und Baumumfeld zur Vermeidung von
Fehlentwicklungen und zur Erhaltung, Verbesserung oder
Wiederherstellung der Vitalität und Verkehrssicherheit des
Baumes.
Baumstatik Im Sinne des Regelwerkes die Stand- und Bruchsicherheit
von Bäumen.
Bruchleiste Die Bruchleiste ist das verbleibende Holz zwischen der Fallkerbsehne und dem Fällschnitt. Die Stärke der Bruchleiste beträgt 1/10 des BHD.
Die Bruchleiste darf nicht mit der Motorsäge durchgeschnitten werden (Totschneiden).
Bruchsicherheit Ausreichende Fähigkeit, dem Bruch von Stamm- und Kronenteilen
beim Einwirken von Lasten, z. B. Sturm, Schnee,
Eis und Eigengewicht zu widerstehen.
Bruchstufe negativ Die negative Bruchstufe ist der Höhenunterschied zwischen dem Sohlenschnitt vom Fallkerb und dem Fällschnitt. Der Fällschnitt ist um 1/10 des BHD, mindestens aber 3cm, weiter unten als der Sohlenschnitt vom Fallkerb.
Diese wird verwendet wenn der Baum nach hinten, gegen die Fällrichtung "abgezogen" werden soll.
Bruchstufe positiv Die positive Bruchstufe ist der Höhenunterschied zwischen dem Sohlenschnitt vom Fallkerb und dem Fällschnitt. Der Fällschnitt ist um 1/10 des BHD, mindestens aber 3cm, weiter oben als der Sohlenschnitt vom Fallkerb.
Brusthöhendurchmesser BHD Baumdurchmesser gemessen in 1,3m Höhe
Buchdrucker Kleiner Käfer der Fichten befällt und diese zum Absterben bringt. Vermehrt sich bei "falscher" Waldbewirtschaftung sehr stark.
Wir Beraten Sie gerne über Möglichkeiten zur Eindämmung des Buchdruckers
C  
D  
E  
F  
Fällheber Werkzeug zum Fällen von Bäumen mit bis zu 25cm BHD und Wenden von Stämmen bis zu 35cm BHD. Die gebräuchlichste Größe des Fällhebers ist 130cm Länge.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten erfahren Sie in unseren Kursen.
Fallkerb Der Fallkerb ist der keilförmige Schnitt im Baum und gibt die Fallrichtung vor.
Schneiden Sie als erstes den unteren geraden Schnitt vom Fallkerb. Dieser Schnitt ist der Sohlenschnitt. Der Sohlenschnitt darf 1/5 bis 1/3 vom Brusthöhendurchmesser (BHD) sein. Als zweites schneiden Sie den Dachschnitt, das ist der obere Schnitt vom Fallkerb, der im 45° Winkel zum Sohlenschnitt steht.
Schneiden Sie den Dachschnitt ganz bis zum Sohlenschnitt.
Beide Schnitte müssen sich in einer Linie, der Fallkerbsehne treffen.
Feinast Ast mit einem Durchmesser über 1 bis 3 cm.
Feinstast/Zweig Ast mit einem Durchmesser bis 1 cm.
G  
Grobast Ast mit einem Durchmesser über 5 bis 10 cm.
H  
Herzwurzel Mehrere ungefähr gleichstarke Hauptwurzeln gehen vom Stock ins Erdreich. (Birke, Ahorn, Lärche, Douglasie)
Hochwald Wald der aus Kernwüchsen, Saat oder Pflanzung entstanden ist.
I  
J  
K  
L  
M  
Mittelwald Entsteht aus Stockausschlägen und Kernwüchsen
N  
Niederwald Besteht nur aus Stockausschlägen
O  
P  
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)  
Pfahlwurzel Eine oder mehrere Hauptwurzeln gegen senkrecht in den Boden. (z.B.: Weißtanne, Kiefer, Eiche)
Q  
R  
Rotfäule Befällt alle Nadelhölzer, vor allem die Gemeine Fichte. Erkennbar an einer flaschenförmigen Ausbauchung am Stammfuß. Der Rotfäulepilz baut die Zellulose ab.
S  
Schwachast Ast mit einem Durchmesser über 3 bis 5 cm.
Schwachholz Schwachholz sind Bäume, die weniger als 30 Zentimeter Durchmesser haben.
Splintschnitte Nur wenn das Holz gesund ist machen Sie links und rechts der Bruchleiste die Splintschnitte. Sie verhindern ein Aufreißen des Splintholzes.
Stammpresse Die Stammpresse verhindert, dass der Baumstamm beim Fällen aufreißt. Die Stammpresse wird ein kleines Stück oberhalb vom Fallkerb befestigt.
Starkast Ast mit einem Durchmesser über 10 cm.
Starkholz Starkholz sind Bäume, die über 30 Zentimeter Durchmesser haben.
T  
Tellerwurzel Die Hauptwurzeln wachsen überwiegend waagerecht oder leicht schräg aus dem Stock ins Erdreich. Von diesen Hauptwurzeln gehen kleine Senkwurzeln senkrecht in den Boden. (Fichte, Pappel, Strobe)
U  
V  
W  
Waldbart Reste der Bruchleiste am Stamm. Er entsteht beim Reißen der Bruchleiste.
Wassertrieb Falscher Ausdruck für Jungtriebe beim Obstbaum. Diese Jungtriebe entstehen bei falschem Schnitt.
Wurzelanlauf Wurzelanlauf ist der Bereich am Baum, wo der Stamm in die Wurzeln übergeht.
X  
Y  
Z  
Zugast Nachgeordneter Ast, der beim Einkürzen eines übergeordneten
Astes stehengelassen wird, um das Abschotten und
Überwallen der Schnittfläche zu fördern sowie die Leitfunktion
für den verbleibenden Astteil zu übernehmen.
   
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